Azulcocha West

Die 2.583,20 Hektar große Liegenschaft Azulcocha West befindet sich direkt westlich der Azulcocha-Minenkonzessionen. Die Liegenschaft wurde 2006 von Vena abgesteckt, da sich auf ihr 30 bekannte polymetallische Vorkommen befinden, unter anderem Skarn-, Manto- und Ganglagerstätten. 2007 unterzeichnete das Unternehmen eine Options-/Joint Venture-Vereinbarung mit Empresa Los Quenales (Glencore) über die Exploration der Liegenschaft. Das Programm bestand aus detaillierter Kartierung, geophysikalischen Untersuchungen, Grabenziehen, Gesteinsproben sowie Diamantbohrungen.

Sowohl der Jura-Kalkstein des Hangenden als auch der Kreide-Sandstein des Liegenden der Verwerfung Conchas-Gran Bretaña wurden von neogenem granodioritischem Kalk-Alkalin-Lakkolith intrudiert. Das größte darunter ist das granodioritische Chuquipite-Intrusivgestein, das einen Durchmesser von circa 4 km hat und Kontakt zum Condorsinga-Kalkstein hat. Das kleinere San Pablo-Intrusiv, das als Dazit-Porphyr klassifiziert wurde, ist circa 700 x 200 Meter groß und intrudiert die Nordflanke des Kalksteins. Die zwei Intrusivkörper liegen rund 1,5 km voneinander entfernt.

Dadurch dass die zwei metallreichen Intrusivgesteine mit reaktivem Kalkstein-Nebengestein in der westlichen Ausdehnung der Conchas - Gran Bretaña-Verwerfung (eines großen, regionalen Erzvorkommens) so nahe beieinander liegen, hat sich die Mineralisierung stark ausgebreitet. Bohrungen haben Hinweise darauf geliefert, dass die zwei wichtigsten Strukturen die 2,5 Kilometer lange Kontaktzone des Chuquipite-Intrusivs (Maria Fe und Valeria Skarn-/ Verdrängungsvorkommen) und der circa 500 Meter lange Recuperada-Gang sind. Die Mineralogie der beiden Strukturen unterscheidet sich stark: Bei Maria Fe handelt es sich um zinkreiches metasomatisches Gestein mit reichlich Skarn im Ganggestein, Recuperada hingegen ist reich an Silber und das Silica-Ganggestein schein epithermal zu sein. Außerdem unterscheidet sich die Tiefe der Oxydierung, wobei die Sulfide im Recuperada-Gang weitaus weniger von supergenen Prozessen beeinflusst wurden. Aufgrund der Unterschiede hinsichtlich Streichen und Fallen der zwei Strukturen, laufen die beiden mineralisierten System in der Nähe des Ostendes des Maria Fe-Vorkommens zusammen.

Die beste Durchteufung bei Maria Fe beträgt 23,90 Meter mit 12,2% Zink in der Übergangszone (Mischoxid / Sulfid) bei einer vertikalen Tiefe von circa 140 Metern. Das Grabenziehen / die Bohrungen bei der Recuperada-Struktur zeigen, dass es dort zwei circa 140 Meter lange Zonen mineralisierter Gänge gibt: die Nordostzone mit einer Breite von 0,48 Metern bei 279,8 gpt Ag, 1,2% Pb, 0,79% Zn; und die Südwestzone mit einer Breite von 1,40 Metern bei 73 gpt Ag, 0,51% Pb, 0,76% Zn.

Die Azulcocha West-Lagerstätten sind für die langfristige Wirtschaftlichkeit des Azulcocha-Projekts strategisch wichtig, denn aufgrund der kurzen Strecke dienen sie als potentielles Mahlgut für die Verarbeitungsanlage.