
2010 wurde das Projekt „ Azulcocha Regional” ins Leben gerufen, um das günstige Gebiet zwischen der Azulcocha-Mine und der rund 60 Kilometer südöstlich gelegenen Cercapuquio-Mine auf Zinklagerstätten hin zu untersuchen. Das Gebiet umfasst auch die Liegenschaft Mario, die derzeit von Fortuna Silver exploriert wird. Umfassende Analyse bestehender Daten sowie die detaillierte Interpretation von Aster-Satellitenbildern führten dazu, dass 11.100 Hektar in 22 Minenkonzessionen abgesteckt wurden. Die Claims liegen auf beiden Flanken der Hauptsynklinale, die in Richtung NW-SO zwischen den beiden Minen verläuft.
Die dortige Zinkmineralisierung steht in Verbindung zur Chunumayo-Formation der Mittleren Jura, die vorwiegend aus lakustrischem Kalkstein und Dolomit mit Zwischenschichten aus Sedimentgestein vulkanischen Ursprungs. Der Schlüssel zur Exploration in der Gegend liegt in der Identifizierung von Zonen mit anomalem Zink in der Chunumayo-Formation in Arealen, wo sich Karststrukturen entwickelt haben. Die hochgradigen, niedrigtemperaturigen Zink-Mangan-Körper, wie beispielsweise Azulcocha und Cercapuquio, haben sich dort gebildet, wo die ursprünglichen vulkanogenen Mantolagerstätten in der Chunumayo die Quelle der hydrothermalen Lösungen waren, welche die Zwischenräume ausgefüllt und die Matrix in den Karst-Brekzien ersetzt haben.
Fünf Anomalien aus Zink plus Pfadfindermineralien wurden auf den neuen Claims identifiziert. Die größte und stärkste Anomalie befindet sich rund 20 Kilometer südlich der Azulcocha-Mine, direkt nordwestlich von einer Liegenschaft von Gitennes. Die polymetallische Aster-Anomalie ist über 4 Kilometer lang, verläuft in NW-SO-Richtung und eine Reihe kleiner Seen ist ein Hinweis auf Karst-Strukturen. Ein aus detaillierter Kartierung und geochemischen Untersuchungen in geringem Abstand bestehendes Programm ist geplant, um eine Bewertung der Anomalie vornehmen zu können.