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Die Azulcocha-Mine befindet sich nahe der Grenze der Region Lima zur Region Junín, ungefähr 95 Kilometer östlich von Lima. Die Liegenschaft der Mine besteht aus 15 Konzessionen mit insgesamt 2036,40 Hektar Fläche mit Erhebungen zwischen 4200 und 4600 m ü. NN. Die Liegenschaft umfasst die frühere Gran-Bretaña-Mine, die von 1970 bis 1978 von Toho Zinc betrieben wurde und 1.424.500 Tonnen Erz förderte, aus denen 314.100 Tonnen Konzentrat gewonnen wurden und 1.110.400 Tonnen Abraum hervorgingen. Die Konzessionen sind über eine Straße erreichbar, die bis 40 km vor der Liegenschaft befestigt ist. Die Gesamtfahrzeit von Lima bis zur Mine beträgt 6,5 Stunden. Mit den Gemeinden vor Ort bestehen unterzeichnete Abkommen, die den unbeschränkten Zugang zu den Konzessionen während der nächsten dreizehn Jahre garantieren. Die Umweltverträglichkeitsprüfung und der Stilllegungsplan wurden genehmigt. Alle weiteren Genehmigungen zur Wiederinbetriebnahme der Mine wurden entweder schon übermittelt oder werden in Kürze erwartet. Vena führt auf der Liegenschaft seit 2006 Arbeiten durch und unternimmt nun die letzten Schritte, um die Mine wieder fördertauglich zu machen. Dazu dient eine Anlage mit einer Anfangskapazität von 750 Tonnen pro Tag mit einer Zn-Ausbeutung von 88%, woraus ein Zinkkonzentrat mit einem Gehalt von 58% gewonnen wird. Zurzeit werden ein neues Abraumbecken und die Fundamente für den Konzentrator errichtet. Die Büroräumlichkeiten und Unterkünfte wurden so instand gesetzt, dass sie einer Belegschaft von 400 (Mit-)Arbeitern Platz bieten. Vier Ebenen der Mine wurden saniert. Außerdem wurde eine elektrische 3-Megawatt-Umspannstation gebaut, die an das nationale Stromnetz angeschlossen ist. Die Mineralressource bei Azulcocha wurde gemäß des Standards NI 43-101 (August 2011) in den Kategorien „measured“ und „indicated“ mit 2.037.453 Tonnen mit 7,4% und 14,4 % Mn bewertet, in der Kategorie „inferred“ mit 463.544 Tonnen mit 6,2% Zn und 20,9% Mn. Darüber hinaus gibt es eine weitere wahrscheinliche Ressource gemäß Standard NI 43-101 in Abraumhalden, die auf 908.400 Tonnen mit 3,27% Zn, 10% Mn und 1 g/t Au geschätzt wird. Ein Reservenbericht gemäß Standard NI 43-101 wird zurzeit vorbereitet und im Oktober eingereicht. Dieser Bericht wird die Grundlage für den Minenplan darstellen. Das Projekt beinhaltet den Beginn der Förderung der Konzentrate im frühen ersten Quartal des Jahres 2011. Seit dem 6. Juli 2010 ist Trafigura Beheer B.V. Venas Finanzierungspartner bei diesem Projekt. Azulcocha ist vorrangig eine Verdrängungslagerstätte aus niedrigtemperiertem Zink und Mangan innerhalb einer Karststruktur, die sich bildete, als Jurakalkstein durch die Cochas-Gran-Bretaña-Verwerfung über kreidezeitlichen Sandstein geschoben wurde. Die tiefere Bohrung hat eine mantoartige hochtemperierte Mineralisierung durchteuft, die vermutlich der Ursprung des Metalls in der Verdrängungslagerstätte ist. Eine umfassende Kartierung, das Grabenziehen sowie die geochemische Gesteinsprüfung haben verschiedene minennahe Zielgebiete für Probebohrungen ermittelt, die kurzfristig eine beträchtliche Menge Mühlengut generieren könnten. Die Ziele sind: 1) ein potentieller westlicher Ableger der Verwerfung des Azulcocha-Erzkörpers; 2) eine fast vertikale Ader und Manto-Lagerstätten im Kalksteinhangenden südlich der Mine, 3) die mineralisierte Fierromina-Querverwerfung, circa 800 Meter westlich der Azulcocha-Lagerstätte gelegen, und 4) die beträchtlichen geochemischen Anomalien östlich der Mine innerhalb des liegenden Gesteins der Cochas-Gran-Bretaña- Verwerfung. Zum Testen dieser Ziele wurde ein Bohrprogramm mit 15 Bohrlöchern von insgesamt 4850 Metern empfohlen. |
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Azulcocha 43-101 - Aug19-10 Including Appendices Für weitere Informationen bitte Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Ein Mitarbeiter von Vena wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen. |