
Das Gianderi-Prospektionsgebiet besteht aus zwei Minenkonzessionen von insgesamt 886 Hektar in der Region La Libertad, rund 35 Kilometer südlich von Huamachuco. Um das Gebiet von der Küstenstadt Trujillo zu erreichen, fährt man rund 360 Kilometer über Autobahnen und Nebenstraßen. Die nächstgelegene Mine ist der Santa Rosa-Tagebau, in dem Gold abgebaut wird und der sich rund 6 Kilometer im Südosten liegt.
Die Liegennschaft ist von Schiefer/Kalkstein der Chicama-Formation und Sandstein der Chimu-Formation, in welches große Gänge und Sills aus Granodiorit bis Quarz-Monzonit intrudiert sind, unterzogen. Auf der Liegenschaft weiß man von drei bekannten Mineralisierungsarten: der Gold-/Silberaufschluss Gianderi, die Wolfram-Gänge Santa Rita und das Molybdän-Porphyr-System Carolina Mines. Aus regionaler Sicht gehört die Mineralisierung zu einem stark NW-SO streichenden Verwerfungssystem, welches Gianderi mit der Wolfram-Mine Pasto Bueno und der großen Porphyr-Lagerstätte Magistral verbindet, die 15 bzw. 35 Kilometer südöstlich liegen.
Vena konzentriert sich auf die Exploration der Gold-Silber-Zone Gianderi. Die Oberflächenmineralisierung befindet sich in einer Verwerfungsstruktur, die in Richtung N20⁰ O streicht und nach 70-80⁰ SO einfällt. Im nördlichen Bereich der Struktur ist die Mineralisierung auf eine Breite von 0,3 – 1,2 Meter beschränkt, verbreitert sich jedoch in Richtung Süden auf 5 - 20 Meter mit hydrothermaler Brekzie mit Spotvalues von bis zu 9 gpt Au und 1297 gpt Ag. Das Explorationsprogramm nimmt Santa Rosa als Modell und konzentriert sich auf die Identifizierung von mineralisierten Horizonten im Chimu-Kalkstein, die durch absteigende Flüssigkeiten, welche die brekziöse Struktur mineralisierten, „gefüttert“ wurden. Dies erfolgt mittels detaillierter geologischer Untersuchungen sowie Gesteinsproben. Im Anschluss wird eine IP-Untersuchung durchgeführt werden.
Die Gegend in der und um die Liegenschaft ist von Sandstein der Chimu-, Farrat-, Santa-Carhuaz- und Inca-Formationen unterzogen, in die Amellitkörper intrudiert sind. Inca Gold gibt Ergebnisse der vorläufigen Oberflächengesteinsproben (41 Proben) bekannt, unter denen Goldwerte von bis zu 1,4 gpt in der Chimu-Formation und 2,9 gpt in der Farrat-Formation sind. Einen Silberwert von 508 gpt (rund 16 ozpt) hat Inca Gold ebenfalls genannt, doch dieser konnte nicht von Micon anhand der Liste der Probenergebnisse im Liegenschaftsbericht bestätigt werden (obwohl es heißt, eine Probe wäre „größer als 100 ppm Ag“) .