
Die Liegenschaft Pucara besteht aus sieben Minenkonzessionen von 1.517,80 Hektar rund 5 Kilometer südlich der Stadt Pucara im Zentrum der Region Puno. Die Liegenschaft ist sehr gut zu erreichen, denn sie liegt ungefähr 45 Minuten nördlich von Juliaca und nur 1,5 Kilometer westlich der Autobahn nach Cuzco.
Die Gladys Cu-Au-Lagerstätte war 12 Jahre lang in sehr geringem Umfang abgebaut worden, bevor Vale im Jahre 2005 die Option auf die Liegenschaft erwarb. Dieses Unternehmen bohrte 1600 Meter in 8 Bohrlöchern, um unterschiedliche Ziele zu testen, unter anderem die mineralisierten Strukturen Lucero und Gladys. Ende 2006 erwarb Vena die Liegenschaft und bohrte 2007 4.400 Meter in 21 Bohrlöchern.
Die Liegenschaft ist unterzogen von Sedimentgestein der Puno-Gruppe, unter anderem Sandstein, Konglomerat und Tonstein, die überwiegend von andesitischem Vulkangestein der jüngeren Tacaza-Gruppe überlagert ist. Mehrere kupferführende, dioritische Gänge schneiden die Sequenz und die geophysikalischen Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein großes dioritisches Intrusivgestein den südlichen/mittleren Abschnitt der Liegenschaft unterlagert. Außerdem gibt es ein kleines dazitisches Intrusivgestein, bei dem es sich möglicherweise um den Schlot handeln könnte, der die Quelle für das Vulkangestein in der Südost-Ecke der Liegenschaft war. Die Auswertung von Satellitenbildern und die regionale Geochemie weisen darauf hin, dass die Liegenschaft eine verdeckte Porphyr-Kupfer-Lagerstätte beherbergen könnte.
Es gibt mehrere mineralisierte Aufschlüsse auf der Liegenschaft, aber die herausragendsten Strukturen sind die 1500 Meter lange Ader Santo Tomas auf der Westseite der Liegenschaft sowie die rund 800 Meter lange Nord-Süd-Lineation aus Aufschlüssen im Mittelteil der Liegenschaft, wozu – von Süd nach Nord – die Zonen Gladys, Katy, Lucero und Mina de Plata gehören. Die vorrangige strukturelle Determinante des Gladys-Mina de Plata-Trends ist eine Flexur mit gefalteter Achse, ist aber im Detail gesehen mit zahlreichen kleinen circa Ost-West streichenden Querverwerfungen durchmischt. Die Strukturen Santo Tomas und Gladys schneiden sich gerade südlich des Lucero-Aufschlusses. Diese Kreuzung ist eine wichtige mineralogische Determinante. Südlich der Kreuzung besteht die Mineralisierung vorwiegend aus Cu-Au und nördlich davon aus Ag-Pb.
Die Gladys-Zone hat einen Oberflächenaufschluss von 90 x 17 Metern, der aus einer Mineralisierung in eingesprengten Brekzien besteht und Chalkopyrit (2,39% Cu), Gold (1,72 gpt Au) mit etwas Galenit und Sphalerit beherbergt. Der Lucero-Aufschluss ist eine Brekzienader (Körper) sehr unregelmäßigen Ausmaßes mit Durchschnittswerten von Silber (21 gpt Ag) und Blei (4,9% Pb). Der nördliche Aufschluss, Mina de Plata, hat durchschnittliche Werte von 180 gpt Ag und 8,3% Pb. Der andere wichtige Oberflächenaufschluss liegt nahe des Dazitstocks und besteht aus einer Mangan-Brekzienzone. Dort findet sich eine bedeutende Gold-, Silber- und Kupfermineralisierung in einem Stock aus Quarz-Baryt-Adern in einer flach abfallenden, 30 Meter dicken manto-ähnlichen Lagerstätte in Sandstein.
Es ist ein Programm aus 1200 Bohrmetern in 5 Bohrlöchern geplant, das die Lucero-Zone, die Gladys-Zone in der Tiefe und die Mangan-Brekzienzonen testen soll. Die Bohrlöcher bei der Gladys- und der Brekzienzone werden zur Tiefe hin um mehr als 350 Meter vergrößert, um auf verdecktes Porphyr zu testen.